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Alvier, statt Steileisweekend

Alvier

statt Steileisweekend

6. Jan. 2013

Eis ist weder für die JO noch die Sektion das Toppthema, oder all die vielen möglichen TeilnehmerInnen wussten schon lange voraus, dass es überhaupt kein Eis geben wird!

Jedenfalls musste ich den Anlass absagen und organisierte gleichzeitig eine Ski- und Snowboardtour auf einen Gipfel, der schon seit Urzeiten in meinem Wunschbuch steht: Den Alvier!

Statt einem Wochenende gab’s nur noch einen Tag. Die Wetter- und Lawinenaussichten waren sehr verheissungsvoll und mit viel Optimismus reisten wir in die Ostschweiz.

Die Temperaturen waren in den vergangenen Tagen sehr hoch und somit mussten wir unseren Start ebenfalls in die Höhe verlegen. Easy ging’s dann mit dem Bus auf den Buchserberg, ein Ort fernab von Basel, ab wo wir endlich unsere eigenen Kräfte einsetzen konnten.

Zuerst fast flach um eine Geländekante in den grossen Talkessel von „Imalschüel“ – nein, wir waren nicht im arabischen Raum sondern das Ding heisst einfach so – ging’s endlich richtig bergauf. Die Sicht und die Temperaturen waren sehr frühlingshaft angenehm und erst weiter oben wurde es frischer. Auf dem Sattel zwischen Chli Alvier und Alvier wusste ich auch, warum man diesen Berg nicht jederzeit besteigen kann. Ein kräftiger beissender Wind empfing uns und die Mützen mussten wir tief über die Ohren ziehen. Für diesen Sonntag war der Alvier ein sehr unhöflicher Geselle und selbst Andi’s Dreikönigkuchen konnte ihn weder besänftigen noch beruhigen. Der Entschluss für einen Kaffee in der warmen Beiz konnte selbst den härtesten unter uns schnell überzeugen und schon kurvten wir über die Hänge dem Ausgangsort entgegen.
Zwar hatten wir kein stiebenden Pulver, aber schlecht war’s allemal nicht und so erreichten wir zufrieden das Berghaus auf dem Buchserberg.

Prost zu Nussstengel und Kaffee!

Tom