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Klettertour Bächlital

Tourenbericht Bächlital 10./11. September

Bergsteiger:

-         Franziska Hilfiker

-         Thomas Lipps

-         Tobias Zwahlen

-         Sylvia Schmutz

-         Niki Wittkopf

-         Joel Greider

-         Simon Zwahlen

In zwei Autos fuhren wir am Samstag Morgen um 6:15 los ohne Kaffeehalt zum untersten Staudamm am Grimselpass. Dort angekommen ging es gleich über den Staudamm und rauf ins Bächlital. Viele Treppen mussten wir bewältigen bis wir in die schöne Ebene kamen. Dort suchten wir unseren Weg durch die zahllosen Wasserrinnen und folgten dann dem grünen Punkt auf einem Stein zum Sektor Diamant. Die Idee war mit Rucksack eine Mehrseillängeroute zu machen und dann von dort zur Hütte marschieren. Als alle ihr Gstältli anhatten und die Kletterfinken bereit lagen, nahm Fränzi dann auch noch ihre Topo hervor und es stellte sich heraus, dass diese etwas ganz anderes zeigte als die von Thomi. Die Schiwrigkeitsgrade waren plötzlich etwas angehoben und die Routen zeigten plötzlich den Charakter von Sportkletterrouten. Nichts desto Trotz wollte die Gruppe versuchen mit Rucksäcken zu klettern. Simon und Sylvia stiegen die ersten Routen vor, kämpften jedoch. Simon drehte um und liess Rucksack und Tshirt unten, während Sylvia und Thomas sich die ersten zwei Seillängen mit dem Rucksack rumschlugen. Dann liessen auch sie den Rucksack an der Wand hängen und holten ihn erst beim abseilen wieder ab. Tobi und Simon haben die Route „Extrem normal“ gemacht und der Rest von uns eine „No name“ Route, die nicht verzeichnet war auf unserem Topo.

Zuerst mussten wir also wieder in die Ebene absteigen und dann kam noch der letzte Aufstieg zur Hütte. Allerdings folgte dann kein Ausruhen, es ging gleich weiter: Zum Bächlibeach.

Dort kletterte das Frauen power team Sylvia und Fränzi die Route „Globi der Sportfischer“, Thomi, Niki und Joelle die Route  „Büchelplatten“ und Tobi und Simon eine Mischung aus „nicht verzeichnet“ und „Globi der Sportfischer“.

Danach gab es gleich Abendessen: feines Reis Casimir. Darauf folgte eine lange Diskussion über das Programm vom nächsten Tag: Grosser Diamantstock oder kleiner? Das Wetter und die Dauer der Tour an den grossen Diamantstock liessen uns dann aber doch für den kleinen Diamantstock entscheiden. Am nächsten Tag jedoch stellte sich heraus, dass das Wetter den ganzen Tag noch schön blieb und eine Gruppe den gossen Diamantstock in nur weniger Zeit als erwartet, also 11 Stunden bestiegen hat: 6 rauf und 5 runter. Aber im Nachhinein weiss man immer mehr.

Am kleinen Diamantstock haben wir alle die Route „Sir Elias“ geklettert. Diese besteht aus durchgehenden 5a´s, mit einem Rucksack pro Seilschaft und in Kletterfinken.

Der Abstieg über die Gröllhalden gelang uns gut und mit ein paar dringenden Ratschlägen von Thomi, zusammenzubleiben. Danach folgte nur noch das einsammeln von den restlichen Rucksäcken, der Abstieg zur Hütte und dann der Abstieg über die vielen Stufen zurück zum Auto.