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(Ziel: Fanenstock/GL)

Das Lawinenbulletin vom Freitag und Samstag sagte Unmengen von Schnee voraus und eine Aktivität in den östlichen, sowie südlichen Alpen war unmöglich.

Lange suchte ich nach einem neuen Berg, der möglichst weit westlich liegen sollte und mit dem öV gut erreichbar wäre. Schön, dass es in solchen Situationen das Simmental gibt und eine Tour zur Rinderalp/Turnen kann man eigentlich immer machen! Schnell war alles umorganisiert, die letzten Infos von ortskundigen Personen eingeholt und unserer Abreise konnte uns nichts mehr entgegen treten.

 

Wer war dabei:

Raphael Börlin (Ski/Leiter), Anna Gampp (Board), Annette Ramp (Ski), Oliver Richter (Board), Janis Hager (Ski), Tom Kaiser (Leiter Tour/Board)

Gaia Bettoni …… (eigentlich mit Board/Aber, verschlafen! Schade.)

Olivia Abt (Gast/Board), Guido Fischer (Gast/Board)

 

…. und:

Gewöhnlich steigt man in Oey-Diemtigen aus dem Zug. Wir nutzten den bequemen Transport und fuhren eine Station „schwarz“ weiter! Schlussendlich kann man einen Berg nicht immer gleich angehen.

In Erlenbach stellte sich bald einmal heraus, dass es gut war, dass jemand länger im Bett blieb. Der Leithammel hätte keine Schneeschuhe an den Füssen gehabt!

Gemütlich stiegen wir durch die frisch verzuckerte Landschaft über das hintere Bergli zur Tschuggen und im Schatten des Abendbergs zur Rinderalp. Unten reichte der Schnee zum Gehen auf einem weissen, aber hauchdünnen Teppich. Erst ab Tschuggen lag wenig Neuschnee auf einer dünnen Altschneedecke.

Bei der legendären Rinderalp – alte Erinnerungen machten sich breit – gab’s endlich die verdiente Vesperzeit. Nach einer kurzen Lawinenkunde und „barryvöx-lä“ stiegen wir gemütlich weiter in Richtung Turnen.

Die Sonne stand bereits weit über Mittag hinaus und auf dem Pfaffen strichen wir sämtliche Ambitionen. Für den Weiteraufstieg waren wir nicht alle genügend – sprich Stirnlampe – ausgerüstet.

Die Abfahrt vom Pfaffen bis zur Rinderalp und weiter war ein Genuss: Pulver und noch viele unberührte Flächen, wo man seine Spuren ziehen konnte. Gegen Feldmöser war’s dann aus mit der weissen Staubfahne: Verfahren und keine richtige Unterlage.

Der Rest ist schnell erzählt: Über die Erschliessungsstrasse ging’s weiter dem Talgrund entgegen und mit jedem Höhenmeter wurde die Schneedecke dünner.

 

Ein herzliches Dankeschön an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

So macht es Spass.

 

Tom


Hier beginnen die Fotos von Raphael.