Zur Startseite Tourenbericht:
Klettertag Balmfluh S-Grat

Tourenbericht Balmfluh S-Grat

 

Am Sonntag 18.06.06 um 08:36 trafen sich vier Personen (Daniela, Andi Laura und Franziska) in Langendorf um den 16 Seillängen langen Balmfluh Südgrat, der etwa 5-7 Stunden dauert, in angriff zu nehmen. Nach einem halbstündigen Fussmarsch zum einstieg, bei dem wir noch ein paar verirrten Elsässern den Weg zeigen mussten, konnte es losgehen. Da wir bei weitem nicht die einzigen waren die diese schöne Kletterei in angriff nehmen wollten, gab es halt öfters kleinere Wartezeiten. Diese störten uns allerdings überhaupt nicht, da wir so die schöne Aussicht geniessen konnten. Dabei wurden wir, wer hätte das gedacht, sogar noch Unterhalten, da in Solothurn ein Turnfest war.
Als wir um etwa 1Uhr vor der siebten Route, die eine 6- ist, etwas länger warten mussten, legten wir eine Mittagspause ein. Danach ging es aber rassig wieder weiter. Alles lief wie am Schnürchen bis kurz vor die Studernase. Laura, die den Vorstieg übernahm, kam plötzlich von oben geflogen, da sie sich zum 6er verirrt hatte. Zum Glück geschah ihr aber nichts. Schon die nächst Route nahm sie wieder im Vorstieg in angriff (Lob!!). Als wir dann, alle noch heil, unter dem Katzensprung waren, mussten wir uns langsam aber sicher beeilen, da sich ein richtiger Sturm zusammenbraute. Über den Katzensprung(Tiefsprung!) schafften wir es gerade noch ohne davongeweht zu werden. Daniela und Andi waren schon fast am Ende der Letzten noch ein bisschen anspruchsvolleren Route, als es schon so fest windete, das man kaum noch etwas, mit 10 Metern abstand voneinander, verstand. Also einigten Laura und ich uns darauf, das sie, sobald das Seil zu Ende war, einfach Nachkommen würde(zum Glück wussten wir von Andi und Daniela her, das die Route fast 50m beträgt).
Als wir dann um 6Uhr Abends (nach über 81/2 Stunden) endlich auf dem Balfluhchöpfli standen und Andi noch einen Eintrag ins Gipfelbuch machte, konnten wir alle, erschöpft aber zufrieden, den Abstieg in angriff nehmen. Leider fing es schon noch den ersten 10 Minuten an zu regnen, doch da wir immer noch im Wald waren, war es eine geradezu willkommene Erfrischung. Als wir uns am Bahnhof Langendorf von Andi verabschiedeten und in den Zug dach Olten stiegen, freuten wir uns schon auf die Dusche und auf das weiche Bett, da uns von den Kletterfinken die Zehen schrecklich weh taten. Zum Schluss kam auch ich um halb zehn(die Bürerinnen haben bessere Verbindungen als ich aus Aesch??) sehr erschöpft nach einem langen Tag, der bei vielen schon um 6Uhrmorgens begonnen hatte, endlich zu Hause an.

 

 

Franziska