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Herbst Kletterlager
So, nun finde ich entlich einmal Zeit, um ein paar Worte zum Kletterlager zu schreiben.

Früh am Morgen des 1. Oktober haben sich ein paar müde Seelen am Bahnhof SBB in Basel getroffen. Nach dem auch Salome, welche bereits im Stress war, dazu gestossen war, konnten wir unsere Reise antreten.

Kurz vor der Französischen Grenze traffen wir uns alle nocheinmal zu einem gemütlichen Kaffee. Im Anschluss fuhren alle autonom. Unser nächster Treffpunkt war erst wieder in Cassis auf dem Campingplatz geplant. Dieses Vorhaben funktionierte bestens. Mario mit seinem Schnellen Auto war zuerst da. Anschliessend kamen Sandra und Philippe in ihrem blauen VW Bus angerauscht und auf den Ehrenplatz verdrängt, schaffte auch Tom das Rennen suverän.

Sogleich begannen wir mit dem einrichten unseres Camps. Nach einem netten Besuch unseres Nachbarn konnten wir den Rest ohne weitere Störungen fertig aufstellen. Unser Ziel mit dem Baden wurde leider nicht von allen erreicht, aber immerhin schafften es ein paar ins Wasser.

Nach einem feinen Znacht, welches ein wenig späht kam, gingen alle zufrieden und mühde in den wohl verdienten Schlafsack.

1. Klettertag

Kurz zusammen gefasst: Viel Mistral und viel Sonne.

Wir machten einen kleinen Klettergarten in der nähe von Cassis unsicher.  Am Anfang noch mit anderen Kletteren, am Schluss ganz alleine, warum bloss? ;-) Wir kletterten bis die Finger wund waren. Ebenso konnten wir uns noch abseilen. Im Anschluss ans Klettern gingen wir noch Baden, zu mindest ein Teil von uns.

2. Klettertag

Erneut am Sportklettern, diesmal in einem herrlichen Klettergarten vor Sormiu. Südseitig und Windstill, einfach grandios. Nach einem ausgefüllten Tag und mit einigen onsight und flash Begehungen im Sack verabschiedeten wir uns wieder.

3.Klettertag

Nach einem Fussmrasch von ca. 1 Stunde, kamen wir endlich in der En Vau an. Wir teilten uns in 2 Gruppen auf. Die erste machte zuerst eine mehrseillängen Route und die andere war am Strand am kurze Routen klettern. Am Nachmittag wechselten wir. Leider verlies uns das Wetterglück, so mussten wir nach 2 Seillängen den Rückzug antreten und im Schiff abseilen!

4.Klettertag

Heute waren wir in Calalonques. Ein hübsches verschlafenes Fischerdorf. Nach einem weiteren Fussmarsch von ca. 1 Stunde auf der Schattenseite,kamen wir in einen Passübergang auf die Südseite. Hier wehte uns die warme Meeresbise entgegen und wir hatten eine super Aussicht aufs Meer. Die Gruppe welche am Tag zu vor vom schlechten Wetter gebremst wurde kleterte einen hübschen Grat mit 4 SL und die anderen machten sich an einem Klettergarten zu schafen. Den ganzen Tag hatten wir bestes Wetter und so gingen wir dementsprechend erschlagen zurück nach Cassis.

5.Klettertag

Erneut machten wir die Bucht von Sormiu unsicher. Nach einem sehr abenteuerlichen Zustig welcher sage und schreibe 2 Stunden dauerte kamen wir entlich bei unserem Ziel an. Wir haben uns über die Routen abgeseilt und waren direkt über dem Meer, was für ein Ambiente! Leider konnte uns Petrus nicht vor ein paar Regentropfen bewaren und so wurden wir erneut ein wenig verschifft! Doch dies konnte uns nicht von einem Bad, mit den Roten kleinen Quallen, abhalten!

6. Klettertag

Die ganze Woche lief alles wie am schnürlein. Doch heute war der Wurm drinn. Am letzten Klettertag begaben wir uns in einen Klettergarten in Morgiu. Leider waren wir noch eine wenig verschlafen und tappten blindlings in der Gegend umher! Beschrieben wurde, dass man 15 Minuten zustiegs Zeit braucht, daraus wurde nichts, anstatt den 15 Minuten brauchten wir sicher eine Stunde! Nichts desto trotz kletterten wir noch einmal aus vollen Rohren. Leider war auch dieser Tag viel zu schnell zuende und so gingen wir mit etwas Wehmut zurück nach Cassis, wo wir uns noch einmal eine Glacé zu gemühte führten. Doch auch das Glacé hat ein Ende und so packten wir noch ein wenig unser Puff zusammen.

Vom letzten Tag kann man nicht mehr wahnsinniges Berichten. Früh hohlte uns der Wecker aus den Federn und nach einem ausgiebigen Zmorge packten wir den Resten zusammen. Wir verteilten uns wieder auf die Autos und machten uns auf den Weg Richtung Schweiz. Unterwegs haben wir uns noch einmal getroffem um den Reste an Lunch zu vertilgen. Alle waren pünklich, mehr oder weniger! Auch Mario schaffte es dann noch, nach dem er für sehr viel Geld Tanken musst!!

So kamen wir alle am Abend glücklich und zu frieden wieder in Basel an, wo uns unsere Mammis und Papis in die Arme nahmen.

Bleibt mir nur noch übrig zu danken. Mein Dank geht an all die welche zum glücklichen Gelingen des Lagers beigetragen haben. Es war eine super Woche welche mir sehr viel Spass und Freude bereitet hat. Ich hoffe wir sehen uns alle in einem Jahr wieder wenn es wieder heist Kletterlager zum 3.!